Seit mehreren Jahren engagiert sich Panthea aktiv im Austausch mit der Wissenschaft – von der Weitergabe unserer Expertise bis hin zur Forschung zum Thema Barrierefreiheit. Universitäten, Kunsthochschulen und Übersetzungsstudiengänge verstehen wir als Orte des Austauschs: Hier teilen wir unsere Erfahrungen, diskutieren unsere Arbeitsweisen und tragen dazu bei, die Perspektiven auf das Übertiteln mitzugestalten.
Unsere Expertise rund um Übertitel weitergeben
In Deutschland arbeitet Panthea mit verschiedenen Institutionen zusammen, um die Grundlagen der Übertitelung zu vermitteln und ihre kreativen Möglichkeiten zu erkunden. An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Germersheim) sind wir jedes Semester an einem Seminar zum Thema Theaterübertitel beteiligt. In Berlin geben wir regelmäßig Workshops an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Ein Workshop an der Universität Leipzig führte inzwischen zu einer Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Leipzig. Zudem nimmt Panthea jedes Jahr am Tag der offenen Tür der Universität Leipzig teil, stellt Studierenden unsere Arbeit vor und gibt ihnen konkrete Einblicke in die Übertitelbranche.
In Frankreich beginnt Panthea in Kürze eine neue Zusammenarbeit mit der Universität Burgund, die sich mit unserer Übertitelsoftware Spectitular ausstatten wird. An der Universität Nizza hat Panthea am Seminar „Arts and Current Transformations (Ecology, Technology)“ mitgewirkt, das die Zusammenhänge zwischen kreativen Praktiken, neuen Technologien und Barrierefreiheit untersucht.
Über diese Kooperationen hinaus arbeitet Panthea weiterhin mit Institutionen in ganz Europa zusammen. Besonders eng ist unsere Partnerschaft mit der Université libre de Bruxelles, die bereits vor mehreren Jahren einen Kurs zum Thema Theaterübertitelung in ihren Masterstudiengang Übersetzen aufgenommen hat und inzwischen auch ein mobiles panthea.live-Kit erworben hat. Ein weiterer wichtiger Partner ist die Universität Macerata in Italien, mit der Panthea insbesondere zum Thema Barrierefreiheit ihr Fachwissen teilt. Daraus sind unter anderem eine Zusammenarbeit mit dem Verband AXESS sowie die Beteiligung an Veranstaltungen in der Arena von Verona, beim Puccini Festival und an weiteren renommierten Spielstätten entstanden.
Ein noch wenig erforschtes Thema
Wissenschaftliche Forschung zur Übertitelung und Barrierefreiheit in den Darstellenden Künsten ist nach wie vor rar.
Im Mai 2024 beteiligte sich Panthea an der Diskussion über den Einsatz Einfacher Sprache in den Darstellenden Künsten. Auf der von der Universität Hildesheim veranstalteten Tagung „Stating the Aesthetics of Access“ sprach Maria Wünsche über das kreative Potenzial Einfacher Sprache als künstlerisches Mittel – über ihre Bedeutung für Vermittlung und Barrierefreiheit hinaus.
Von den Seminarräumen bis auf die Bühnen in ganz Europa möchte Panthea durch den kontinuierlichen Austausch mit der Wissenschaft dazu beitragen, das Bewusstsein für Übertitel zu stärken, die nächste Generation zu fördern und den gemeinsamen Diskurs über Barrierefreiheit in den Darstellenden Künsten voranzubringen.




