Sie möchten mit Schriftarten, Schriftgrößen und verschiedenen Projektionsflächen experimentieren? Text so einblenden, dass er Zeile für Zeile oder Buchstabe für Buchstabe erscheint? Bilder und Effekte für Übertitel integrieren? Spectitular wurde von Anfang an entwickelt, um bei der Gestaltung und Darstellung von Theaterübertiteln größtmögliche kreative Freiheit zu bieten.
Übertitel als Teil der Inszenierung
Während sich die meisten Produktionen noch für traditionelle Übertitel entscheiden – dezent und unauffällig über dem Bühnenportal positioniert –, nutzen immer mehr Regisseur*innen und Bühnenbildner*innen die Möglichkeiten, Übertitel direkt in die Inszenierung zu integrieren. Die gestalterischen Lösungen reichen dabei von schlicht bis raffiniert.
Kreativität bei der Gestaltung von Übertiteln dient jedoch nicht nur dem künstlerischen Ausdruck: Sie kann auch die Barrierefreiheit für Zuschauer*innen mit Hörbehinderung verbessern. So können beispielsweise Übertitel, die neben den jeweiligen Darsteller*innen projiziert werden, auf einen Blick erkennen lassen, wer gerade spricht. Oder Regisseur*innen greifen auf die visuelle Sprache von Comics zurück und lassen etwa eine lauter werdende Stimme durch Text sichtbar werden, der sich zunehmend vergrößert – und vieles mehr.
Eine flexible Lösung für jede Produktion
Um sämtlichen Anforderungen gerecht zu werden, lässt sich Spectitular in die meisten gängigen Video-Mapping-Programme integrieren (z. B. Millumin, Isadora, Resolume usw.). Zudem ist die Software mit dem NDI-Protokoll kompatibel und bietet eine große Auswahl an integrierten Formatierungswerkzeugen. Für ambitioniertere Projekte lässt sich sogar CSS-Code einsetzen, um individuelle Ergebnisse zu erzielen.
Zu den jüngsten Projekten, bei denen diese Möglichkeiten zum Einsatz kamen, gehören Jeff Calhouns Musical Elephant Shoes, Mon Frère des Schweizer Regisseurs François Gremaud – eines der Highlights des Festival d’Avignon 2026 – sowie On dirait que le soleil der Choreografin Mylène Benoît. Für dieses Projekt hat sich der bildende Künstler Tomek Jarolim intensiv mit der Software auseinandergesetzt und mit ihren Möglichkeiten experimentiert.




